Geschichte
1. 1995/96
Getrieben vom Ansporn am Morgen früh der erste auf dem Berg zu sein um Fotos vom Sonnenaufgang schiessen zu können sowie weissen unberührten Schnee vorzufinden um diesen mit dem Snowboard zu befahren, war es soweit: Ich (Adrian Günter, Initiator des Iglu-Dorfes) baute das erste Iglu. In diesem übernachtete ich mit einem Expeditionsschlafsack als Hauptutensil. Mein erster Leitsatz war:
„Ich möchte am Morgen der erste auf dem Berg sein um die Stimmung zu geniessen und mit dem Snowboard hinunterzufahren.“
Bald schon teilten Freunde mit mir diese kleine Leidenschaft und wir bauten mehrmals mehrere Iglus in Scuol, oberhalb der „Motta Naluns“. Wir genossen das Basis-Camp als ideale Schlafgelegenheit. Schnee, eine Säge und unsere Motivation bildeten die Ausgangslage. Leute aus dem Dorf und skifahrende Touristen waren von den Iglus angetan und fragten uns, ob sie in den gebauten Iglus schlafen dürften. Die Anfragen häuften sich und somit entstand in der Wintersaison 1995/96 die erste Geschäftsidee für die kommende Saison: „Ich möchte Menschen Übernachtungen in einem Iglu ermöglichen.“
2. 1996/97 bis 2000/01
Daraus wurde in der Wintersaison 1996/97 das Iglu-Dorf in Scuol (3 kleine, klassische Iglus in Scuol, 15 Gäste), welches im Nebenamt durch mich langsam wuchs.
3. 2001
Die stetig wachsende Nachfrage verlangte nach einer Revolutionierung des Iglu-Baus. Der Bau nach der klassischen Art war zu aufwendig und langsam. Bald entwickelte und testete ich eine Bauweise welche mit Ballonen funktionierte. Somit war eine schnellere Errichtung des Iglu-Dorfes möglich und die Anzahl der Beherbergungsgäste stieg nun rasant an.
4. 2002
Die Iglu-Dorf GmbH wird gegründet und losgelöst aus der Firma Element.
Die „aufblasbare Iglubau Vorrichtung“ ist seit dem 19.08.2002 unter der Nummer 693 679 patentiert.
5. 2002/03
Wir bauen ein klassisches Iglu mit 9 Metern Durchmessern (Das sind 1346 Schneeblöcke und 3.2 Tonnen Schnee). Erstmalige Inbetriebnahme der Sauna – somit war unser Wellnessbereich geboren. Die Gästezahl übersteigt mit 1196 erstmals die Tausendermarke!
6. 2003/04 und 2004/05
In der Wintersaison 2003/04 errichten wir ein Pilot Iglu-Dorf in Zermatt (auf Schwarzsee). Wonach wir 2004/05 offiziell das zweite Iglu-Dorf errichten: in Zermatt auf Rotenboden.
7. 2005/06
Wir wagen den grossen Schritt und errichten drei weitere neue Iglu-Dörfer. Nebst Scuol und Zermatt stossen Engelberg, Grindelwald und die Zugspitze in Deutschland dazu. Beinahe 6000 Gäste übernachteten bei uns.
8. 2006
Die Iglu-Dorf GmbH verlegt ihren Sitz von Scuol im Engadin nach Stansstad in das Herz der Schweiz.
9. 2006/07
Wir ziehen von Grindelwald nach Gstaad, bieten erstmals die Romantik-Iglu Suite an und arbeiten erstmals mit unserem selbst entwickelten Online-Reservationssystem.
10. 2007
Die Iglu-Dorf GmbH gewinnt den Swiss Economic Award und gibt seinem Eisbär-Maskottchen aus über 700 Namensvorschlägen einen Namen: Manulu!
11. 2007/08
Im Bündnerland ziehen wir von Scuol nach Davos - Klosters um.
12. 2008/09
Erstmals eröffnen wir ausserhalb der Alpen, in Andorra, ein Iglu-Dorf. An den sechs Standorten übernachten diese Wintersaison erstmals über 10‘000 Gäste bei uns!
13. 2009/10
Wir kehren ins Engadin zurück und eröffnen in St. Moritz auf Muottas Muragl eine Iglu-Bar. Das Iglu-Dorf Gstaad zieht vom Eggli neu auf das höher gelegene Saanerslochgrat. Seit dieser Wintersaison sind ist das Iglu-Dorf CO2-neutral.
14. 2010/11
Wir starten in die zweite Saison mit sieben Iglu-Dorf Standorten, haben erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, einen 3D-Rundgang durch ein Iglu-Dorf, einen neuen Image-Film und auch einen Inuit-Trickfilm!
15. 2011/12
In der Wintersaison 2011/12 sind wir erneut mit sieben Iglu-Dorf Standorten vertreten und bieten erstmals die Kategorie Hot-Iglu an! Zudem wirkt im Hintergrund erstmals ein neues Reservationssystem.
16. 2012/13
Nach der Schliessung unseres Standortes in St. Moritz werden in der Wintersaison 2012/13 sechs Iglu-Dörfer eröffnet. Allesamt mit Iglu-Hotel und Iglu-Bar Betrieb: Andorra, Davos-Klosters (neu bei der Abzweigung Schiefer/Totalp), Engelberg, Gstaad, Zermatt, Zugspitze.
Unsere beiden Inuits haben einen Namen: INU & LINU.









